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in Kürze
Biografie
Lake ist eine deutsch-britische Band , die von Hamburg aus zwischen 1976 und 1979 sowohl in Europa, als auch in den Vereinigten Staaten große Erfolge feierte.
Zur Stammbesetzung gehörten damals Alex Conti (Gitarre), Martin Tiefensee (Bass), Detlef Petersen (Piano und Keyboards), Geoffrey Peacey (Orgel und Keyboards), sowie Dieter Ahrend (Schlagzeug) und James Hopkins-Harrison (Gesang). Zuvor hatte Lake ab 1974 in unterschiedlichen Formationen bereits drei Singles für Polydor eingespielt.
Der Musikverleger Gerd Müller von Francis, Day & Hunter ermöglichte es der Band, im Sawmills-Studio (Cornwall/UK) ihr erstes Album aufzunehmen.Produziert wurde es von Petersen, der auch die meisten Songs komponierte.Hopkins-Harrison schrieb die Texte.Toningenieur war der spätere Grammy-Preisträger Jerry Boys. 1976 erschien dieses Album unter dem Titel „Lake “ bei CBS, und erreichte auf Anhieb vordere Chartspositionen in vielen Ländern.Die Band entwickelte mit ihren mehrstimmigen Chorsätzen, den druckvollen Gitarrenriffs und melodischen Balladen einen ganz eigenen Stil.
Das Debüt Album war ein großer Erfolg, und Wishbone Ash wählte für ihre Deutschland Tournee Lake als Support Act.Die Band wurde sowohl vom Publikum als auch von den Kritikern sehr gefeiert. 1977 erhielten die Musiker für dieses Album den Deutschen Schallplattenpreis.
In der ersten Hälfte des Jahres wurde am 2.Album gearbeitet, ein Großteil im legendären Rockfield Studio (Wales/UK).Danach mehrere Festivalauftritte, bevor Lake auf Einladung von Jimmy Guercio, dem Produzenten von Chicago und Blood, Sweat & Tears, im Herbst zu einer dreimonatigen Tour durch die Vereinigten Staaten aufbrach.
Dort trat die Band unter anderem als Support Act von Lynyrd Skynyrd, Robin Trower ,Hall&Oates und Neil Young auf.
Lake spielte sich in die Herzen der amerikanischen Zuhörer und auch durch die Chart Erfolge beendete die Band die Tour als Headliner.
Nach der Veröffentlichung der 2.LP folgte 1978 die erste eigene Deutschland-Tournee mit Chi Coltrane im Vorprogramm sowie Auftritten bei diversen großen europäischen Festivals. Denkwürdig waren die Auftritte mit Bob Dylan und Eric Clapton als Hauptacts im Feyenoord Stadium in Rotterdam, in Nürnberg auf dem geschichtsträchtigen Zeppelinfeld und vor 150000 Zuschauern auf dem Blackbushe Aerodrome in England.Auf vielen anderen Festivals spielten sie u.a.mit Chicago, Genesis, Manfred Mann’s Earthband und Santana.
Songs wie „Time Bomb“ oder „On the run“ erlangten beiderseits des Atlantiks Hit-Status. Die Folge waren euphorische Rezensionen und eine stetig wachsende Zahl von Fans.
Mit Jimmy Guercio auf US- und Fritz Rau auf deutscher Seite kümmerten sich zudem zwei absolute Größen der Musikwelt um die junge Band.
Guercio war es auch, der sie einlud, ihr zweites Album auf seiner legendären Caribou Ranch nahe Bolder (USA) fertigzustellen.
1979 erschien dann das dritte Album („Paradise Island“) und Lake ging – mit Blue(UK) als Vorband – das zweite Mal auf Deutschland-Tournee.
Lake gehörte zu den wenigen deutschen Bands, die in den USA gleichermaßen erfolgreich waren wie daheim. Im Sommer gab es noch mehrere Festival Auftritte unter anderem mit Queen, Rory Gallagher, den Commodores und Jeff Beck.
Nach dem Horten-Festival in Norwegen löste sich Lake in der Original-Besetzung auf. Die vier Mitglieder der Stamm-Formation, Detlef Petersen, Martin Tiefensee, Alex Conti und Geoffrey Peacey, sowie das ebenfalls frühere Bandmitglied Ian Cussick, arbeiten an einem neuen Album, das noch in diesem Jahr erscheinen wird. Als erste Single aus dem kommenden Album erscheint am 09.01.26 „Boy On A Mission“, auf der erstmals auch Rob Reynolds, der neue Sänger der Band zu hören ist.




